Archives | PRO Oberberg
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Radevormwald: Kirche stellt kostenlos Haus für Asylbewerber

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Sayidat-al-Nejat-Kathedrale

© Kathovo (commons.wikimedia.org) / ohne nähere Nennung einer Lizenz
Die Sayidat-al-Nejat-Kathedrale der syrischen Katholiken in Bagdad, wo 2010 im Zuge eines Anschlags des „Islamischen Staats“ 53 Menschen starben.

Gegenüber dem Rader Rathaus stellt die katholische Gemeinde St. Marien und Josef die ehemalige Kaplanei mietfrei der Stadt als Unterkunft für Asylbewerber zur Verfügung. Die positive Berichterstattung hierüber in den Lokalmedien war selbstverständlich schon vor der öffentlichen Bekanntmachung absehbar. Das Haus Hohenfuhrstraße 12 bietet Platz für bis zu 16 Personen.

Über Auflagen, die die Kirchengemeinde der Stadt machen könnte, ist bislang nichts den Medien zu entnehmen. Bei der katholischen Kirche läge es nahe, aus religiösen Gründen verfolgten Christen eigener Konfession bevorzugt Zuflucht zu gewähren. Die Staaten härtester Christenverfolgung mit nennenswerter katholischer Minderheit sind Irak, Syrien, Pakistan und Eritrea.

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Landkreis: Asyl-Flutung an Grenze angelangt

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Grenzstein

© Ralf Lotys (commons.wikimedia.org) / Lizenz: CC BY 3.0
Die Aufnahmegrenze in Sachen Asyl ist in Oberberg erreicht

Ginge es nach der Bezirksregierung Köln, sollen Oberberg und jede der 13 Kommunen des Landkreises bis 21. Oktober jeweils 70 neue Asylbewerber aufnehmen. Da bereits jetzt im Osten des Rheinlandes am Limit gearbeitet wird, um der massenhaften Armutseinwanderung begegnen zu können, beschlossen alle betroffenen Gebietskörperschaften, das Ersuchen der Landesbehörde zurückzuweisen. Für jedermann sichtbar erweist sich jetzt die begrenzte Aufnahmefähigkeit Deutschlands.

Da Kreise, Städte und Gemeinden rein ausführende Rechtspersönlichkeiten sind, die keinerlei Kompetenzen in Gesetzgebung und Rechtsprechung haben, sind sie gegenüber Land und Bund immer in einer schwächeren Position. Im vorliegenden Fall ist davon auszugehen, dass die Bezirksregierung gegen Oberberg Zwangsmittel anwenden wird. Der Steuerzahler vor Ort ist stets Lastenträger, während Altparteien-Apparatschiks in Düsseldorf und Berlin ihre Tagträume vom totalen „Multikulti“ hegen.

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